Datum: 13.11.2017. Die Gastronomie kommt aus der Krise und die Verbraucher geben mehr für auswärts Essen und Trinken aus. Dies ist eine gute Entwicklung nach Jahren der Rezession. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen: Die Zahl der offenen Stellen nimmt zu, aber es wird immer schwieriger, gutes Personal zu finden und zu halten. Das Image der Branche ist aufgrund der niedrigen Löhne, der langen Arbeitstage, des hohen Arbeitsdrucks und der geringen Zeit für die Umschulung des Personals nicht positiv. Viele Catering-Mitarbeiter verlassen den Sektor und der Zustrom aus den Schulen reicht nicht aus. Die Qualität des Gastronomiesektors ist daher gefährdet. Der Markt verlangt aber auch andere Dinge. Das wachsende Interesse an verantwortungsbewusster Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit macht die Verbraucher kritischer. Der Verbraucher verlangt ein totales Erlebnis.

Um die Wachstumschancen zu nutzen und die Herausforderungen anzugehen, haben eine Reihe von Parteien in Limburg (darunter Gilde Opleidingen, das Arcus College, die Zuyd Hogeschool, Ria Joosten Catering, die Gemeinde Peel en Maas und die Provinz Limburg) beschlossen, die Möglichkeiten für eine öffentlich-private Zusammenarbeit zu untersuchen. Unter anderem vom FoodLab Zeeland inspiriert, wollen diese Parteien ein FoodLab Limburg gründen.

Das FoodLab Limburg strebt eine Zukunft mit besonderen Aromen und Produktzubereitungen in Limburg an, insbesondere aber nach jungen leidenschaftlichen Talenten, die die Gastronomie in Limburg auf ein höheres Niveau bringen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich das FoodLab Limburg für eine bessere Verknüpfung von Ausbildung mit dem (sich ändernden) Bedarf an gut qualifiziertem Personal ein. Das FoodLab Limburg möchte auch den Fluss von der Sekundar- zur Hochschulbildung besser koordinieren.